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Liebe angehenden Fachwirte im Gesundheitswesen

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Lange bevor ich in 2016 die Weiterbildung zum Fachwirt begonnen habe, habe ich mir die Frage gestellt, wo ich in 5-10 Jahren beruflich sein möchte.

Nach dem Ende meiner Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten, die nun schon 13 Jahre zurückliegt, war mein Ziel zunächst einmal Berufserfahrung zu sammeln.

Danach kam dann ein Jobwechsel zu meinem derzeitigen Arbeitgeber und ich begann eine Weiterbildung zum staatlich geprüften Betriebswirt mit Schwerpunkt Recht. Aufgrund der mangelnden Flexibilität einer staatlichen Schule und der starren Strukturen, konnte ich die notwendige Zeit für den Besuch des Unterrichts nicht aufbringen.

Nachdem dann weitere Jahr vergangen sind und ich dann in 2016 auf die Fortbildung „Fachwirt im Gesundheitswesen“ aufmerksam geworden bin, loderte wieder das Feuer in mir. Die Weiterbildung hat mir soviel Freude bereitet, dass ich aber direkt dran bleiben wollte und meine Qualifikation weiter ausbauen und vertiefen wollte. Durch die Werbung der Fachhochschule für Ökonomie und Management bin ich auf die Möglichkeit der Anrechnung von anderen Qualifikationen aufmerksam geworden. 

Nach meinem Termin zur Beratung, habe ich zeitnah einen Brief erhalten, dass folgende Module angerechnet worden sind und ich mir folgende Prüfungsleistungen sparen kann:

  1. Management Basics im Gesundheits- & Sozialwesen (Klausur)
  2. Projektmanagement im Gesundheits- & Sozialwesen (Klausur)
  3. Human Ressources (Klausur)
  4. Gesundheits- und Sozialmarketing (Klausur und Hausarbeit)
  5. Finanzierung/ Controlling im Gesundheits- & Sozialwesen (Klausur)
  6. Qualitätsmanagement im Gesundheit- & Sozialwesen (Klausur)

Durch diese Anrechnung kann man direkt in das 3. Semester einsteigen oder die Prüfungsleistungen je Semester deutlich reduzieren. Ich habe mich für die Reduzierung entschieden und werde im 3. Semester nur eine Prüfung haben und im 4. Semester keine, so dass ich die im 5. Semester geplanten in das 4. Semester verschieben kann.

Fazit: Der Fachwirt ist schon eine gute Grundlage für das berufliche Fortkommen, aber mit dem Bachelor hat man eventuell noch mehr Möglichkeiten.

 

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Der Auftritt vor dem Ausschuss

Es war im Juni 2015. Ich stand vor dem Prüfungsausschuss der IHK, dessen Sitz ich hier nicht nenne. Aufgeregt bis zum geht-nicht-mehr. Hielt meine Präsentation. Und ich muss sagen – hätte ich nicht die gute Vorbereitung durch Thomas Wüst durchlaufen – ich wäre verdammt unsicher geworden, denn ich sehe den einen Herrn Prüfer noch ganz genau vor mir. Er taxierte mich von oben bis unten, zurückgelehnt und langsam sein Frikadellenbrötchen kauend. Dieser „jetzt-wollen-wir-doch-mal-sehen-was-sie-liefert“-Blick. Während ich zum Thema Krankenkassenfusion eifrig referierte. War kein schönes Gefühl – aber eigentlich war ich mir meiner Sache sicher und zog es durch.

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